Der Tag, als der Zirkus verboten werden sollte

- ein Grundschulmusical von Eva Württemberger -

Der Zirkus Buntelli ist in der Stadt! – Gewöhnlich freut sich ein jeder, die bunte Mannschaft mit ihren Akrobaten, Zauberern, Clowns und allen anderen Artisten zu sehen. Nicht so jedoch Herr Oberverwaltungsrat Müller. Für ihn muss alles seine Ordnung haben - Unordnung, Phantasie und buntes Treiben sind für ihn ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb muss der Zirkus verboten werden!


Entsetzt setzen sich die Zirkusleute zur Wehr – am Ende sogar mit Unterstützung des Lehrlings des Oberverwaltungsrats, der sich unterdessen von der Zirkusprinzessin hat verzaubern lassen. Gemeinsam und mit Unterstützung des gesamten Publikums konnte die Mannschaft vom Zirkus Buntelli Herrn Müller überzeugen denn: „Eure Welt ist ohne uns trist und grau. Wo Fröhlichkeit nichts gilt und Phantasie verboten wird, da ist ein Ort wo alles erstirbt.“ (Textausschnitt „Wohin?“).


Gebührend wurden die 35 Kinder der beiden Chor-AGs der Grundschulen Neuhengstett und Ottenbronn nach der gelungenen Vorstellung dieses Musicals am Mittwoch, 21.05.14 in Althengstett gefeiert. Kunterbunt kostümiert zeigten sie, was sie im Laufe dieses Schuljahres im Rahmen des Ganztagesangebots unter Leitung ihrer Lehrerinnen Susanne Bartsch-Forstner und Carina Steinert gelernt hatten: Natürlich wurde gesungen geschauspielert, doch auch jongliert, getanzt und gezaubert – ein bunter Mix, ganz wie im echten Zirkus, verzauberte das Publikum, das die jungen Akteure erst nach zwei Zugaben entließ.


Die Götterolympiade“

von Cäcilia und Johannes Overbeck.

Am Dienstag, 16.07.2013 und Mittwoch, 17.07.2013 präsentierten die Chor-AGs der Grundschulen Neuhengstett und Ottenbronn ihr diesjähriges Musical. Zweimal durften die Kinder vor tollem Publikum zeigen was sie seit den Weihnachtsferien unter Leitung ihrer Lehrerinnen Susanne Bartsch-Forstner (Ottenbronn) und Carina Steinert (Neuhengstett) einstudiert hatten.

Warum sind wir, wie wir sind? - Diese Frage stellen sich selbst die Götter im Olymp. Wegen ihr bricht sogar ein Streit unter ihnen aus. Jeder will der Stärkste, die Schönste, der Lustigste, oder die Klügste sein. Genervt von den Zankereien seiner Kinder ruft Zeus kurzerhand eine Olympiade aus, bei der sich jedes seiner Kinder beweisen kann. Wem es wohl gelingt die Geschicke auf der Erde am gelungensten zu lenken?

Aphrodite, die Göttin der Schönheit, hübscht die Erde auf. (Bild1)

Hermes berichtet dem Göttervater Zeus und der Göttermutter Hera von den Geschehnissen auf der Erde. (Bild2)

„Darum sind wir wie wir sind! So ganz und gar verschieden! […] – Jeder, der hier mitgemacht ist individuell. Diese Vielfalt, diese Pracht ist echt sensationell!“ (Textausschnitte aus dem Finallied der Götterolympiade.) (Bild3)

Sensationell waren auch die Leistungen der Kinder – ob als einer der Hauptdarsteller oder als Chorsänger – es war einfach eine klasse Vorstellung!


Das Geschöpf der Nacht - ein Taschenlampenmusical

Am Freitag, den 29.06.12 hieß es „Bühne frei“ für das „Geschöpf der Nacht“ von Andreas Schmittberger. Die Musik-AGs der Grundschulen Ottenbronn und Neuhengstett durften endlich zur Aufführung bringen, was sie lange Zeit unter der Leitung von Kerstin Zaplinski und Carina Steinert vorbereitet hatten.

Die jungen Theaterspieler glänzten als Fine, die Biene, Schleimer, die Schnecke, Giovanni, die Ameise, Luzie das Glühwürmchen und Viktor Zackenbarsch, der Zauberer. Die Chorkinder, teils Ameisen, teils Bienen, sangen mit viel Freude und Spaß und trugen das Ihrige zum Gelingen der Aufführung bei. Im Verlauf des Stückes durfte das Publikum erfahren, was hinter dem Verlust des Lichtes auf der Sommersonnenwiese der drei Wiesenbewohner steckte:

Dies hatte nämlich seinen Ursprung in den Depressionen des mächtigen Zauberers Viktor Zackenbarsch, dem laut Arzt eine Lichttherapie helfen könne. Kurzentschlossen zog er also los, um das Sonnenlicht in seine sonst so dunkle Burg zu entführen und so standen Fine, Giovanni und Schleimer schon bald darauf im Dunkeln. Als sie entsetzt feststellen mussten, dass sie sterben würden, sollten sie das Licht nicht zurückgewinnen können, tat es ihnen plötzlich unendlich leid, dass sie das Glühwürmchen Luzie zuvor einfach weggeschickt hatten. Und das nur, weil es kein eigenes Haus hatte und nicht so schön aussah wie ein Schmetterling. Wie nützlich wäre denn gerade jetzt ihr Licht? Doch Luzie verzieh den drei Wiesenbewohnern und leuchtete mit ihrem Licht den Weg zum Schloss Viktor Zackenbarschs. Dank der Unterstützung ihrer „Glühwürmchenfreunde“ (der Taschenlampen der Zuschauer) kamen die Bienen und Ameisen schnell und sicher voran und Viktor Zackenbarsch konnte der Kampf angesagt werden. Nach einem heftigen Lachanfall ging es dem Zauberer plötzlich wieder viel besser und als  Luzie sich obendrein bereit erklärte, bei Viktor einzuziehen, um seine Burg zu erhellen, bekamen die Wiesenbewohner ihr Licht zurück. Zu guter Letzt traf endlich auch Schleimer ein, der entsetzt feststellte, dass das Beste immer schon vorüber ist, wenn die Schnecken erst ankommen. Doch da hatte er sich geirrt, denn das Beste kommt bekanntlich stets zum Schluss und so folgte ein rauschendes Sonnenfest – „Sole! Sole!“.  

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Chor-AG gestaltet Weihnachtsfeier der GS Neuhengstett

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, dem 19.12.2012, war es endlich soweit: Die Kinder des Nachmittagsangebotes „Alles rund um Bühne und Musik“ der Grundschule Neuhengstett durften endlich zeigen, woran sie seit den Herbstferien mit ihrer Lehrerin Carina Steinert gearbeitet hatten.

Nach einem einleitenden Lied, in dem stets ein Kind von der schönen Weihnachtszeit träumte, begann das Schattenspiel, das darstellte, was damals, vor fast 2000 Jahren im Himmel bei den Sternen geschah. Als diese nämlich von ihrem Auftrag hörten, dass sie den Hirten und allen anderen Besuchern der Krippe den Weg leuchten sollten, entbrannte sogleich eine Diskussion, welcher der Sterne dieser Aufgabe wohl würdig war. Erst als ein Engel eingriff, der den Sternen klar machte, dass sie am besten und hellsten leuchteten, wenn sie diese Aufgabe gemeinsam unternähmen, kehrte wieder Ruhe ein am Himmelszelt. Für diese große Aufgabe, die sie gemeinsam zu lösen hatten, bekamen sodann die Sterne auch einen gemeinsamen Namen: „Stern von Bethlehem“. Mit dem gleichnamigen Lied, das instrumental begleitet wurde, endete das Schattentheater.

Die Kinder hatten ihr Bestes gegeben und das würdigten auch die zuschauenden Mitschüler/-innen. Denn erst nach einer Zugabe wurden die Kinder aus ihren Rollen entlassen.
 


Chor-AG´s aus Neuhengstett und Ottenbronn nehmen Publikum auf Weltreise mit



Erste, gelungene Aufführung von Sternchens Reise

Am Dienstag, den 14.12.2010 feierten die Chor-/Theater-AG Neuhengstett und die Musik-AG Ottenbronn mit ihrem ersten gemeinsamen Musical in der Mehrzweckhalle in Ottenbronn Premiere:

Ein kleiner Stern möchte unbedingt auf die Erde, auch wenn er noch keinem verraten darf, warum. Anfangs versuchen die anderen Sterne ihn davon abzubringen, doch schließlich helfen sie ihm und leuchten ihm den Weg zum großen Zauberer, der unser Sternchen in ein Menschenkind verwandelt. Der Mond beobachtet das ganze Geschehen und erzählt für die Zuschauer, wie das Sternchen sich auf den Weg macht und schließlich von der Erde und ihren Bewohnern empfangen wird. Nun erfährt man auch den Grund für diese Reise... aber der wird hier natürlich nicht verraten.

 

Hatte nach einer Probe mit großen technischen Problemen am Montag noch große Skepsis geherrscht, ob die Aufführung gelingen werde, zeigten die Kinder vor etwa 200 Zuschauern bei "Sternchens Reise" eine so gute Leistung, dass das Publikum am Ende nach einer Zugabe verlangte.

Auch das Bühnenbild und vor allem die Kostüme, die die Eltern mit großem Engagement für die 42 Akteure geschneidert hatten, fanden allgemein Anklang.

Zufrieden zeigten sich hinterher die Schulleitung, Kollegen, Mitschüler, Eltern und auch die Leiterinnnen der beiden Arbeitsgemeinschaften. Es war eine gelungene Veranstaltung, so dass wir uns nun auf die zweite Aufführung, heute, am Mittwoch, den 13.12.2010 um 18.00 Uhr in der Festhalle Neuhengstett freuen dürfen!