Verabschiedung Hartmut Weber

Am Freitag den letzten Schultag wurde unser Schulleiter Hartmut Weber von allen Schülern und Lehrern verabschiedet.

Wenn Hennen in der Schule rennen!

Während die vier Henne "Lady Gaga, Gundula, Erna und Flocke" in ihrem Außengehege mit Hühnerstall für einen Monat auf einer Wiese neben der Schule zu Besuch sind, werden 16 Hühnereiner in einem Brutautomat gut sichtbar für alle Schülerinnen und Schüler hinter einer Glasscheibe ausgebrütet. Genau 21 Tage dauerte es dann bis die Küken schlüpfen.

Zur Überraschung aller kündigte sich das erste Küken allerdings schon ein paar Tage vorher an. Es kam wohl schon angebrütet bei uns an. Das Kleine knackte die harte Schale und strampelte sich nach 24 langen Stunden aus dem Ei. Pünktlich am Dienstag, den 4. Juni schlüpften weitere Küken.

Das ganze Thema rund ums Huhn wird in den BNT-Unterricht der fünften und sechsten Klassen integriert. Das fängt bei der Ernährung und Entwicklung der Hühner an, geht über ihr Verhalten bis in zum Eierlegen. A propos Eierlegen - jeden Tag legen die vier Hennen ihre Eier und diese wurden dann z.B. in der Schulküche gebraten oder zu Kuchen verarbeitet und mit großem Genuss von den Schülerinnen und Schülern verspeist.

Juniorwahl 2019

In diesem Jahr fand die Juniorwahl im Zusammenhang mit der Europawahl statt. Nachdem im Pollitikunterricht die wichtigsten Themen zur Wahl behandelt wurden, wählten 135 Schüler/Innen letzten Donnerstag in der Aula des Schulzentrums.

Die Ergebnisse der Juniorwahl werden am Wahlsonntag um 18.00 Uhr auf der Homepage der "Juniorwahl" veröffentlich.

Auch in diesem Jahr hatten wir eine hohe Wahlbeteiligung. Alle Schüler waren interessiert und motiviert.

Französische Schüler verbringen eine Woche im Schwarzwald

Gegenbesuch der französischen Schüler aus Castries im Rahmen des Frankreich-Austausches mit den Gemeinschaftsschulen Althengstett und Neubulach 

In der letzten Schulwoche vor den Osterferien endete der erste Frankreich-Austausch zwischen den Gemeinschaftsschulen Althengstett und Neubulach sowie dem Collège Les Pins in Castries nahe Montpellier. Nachdem die deutschen Teilnehmer bereits Mitte Februar eine Woche in Südfrankreich verbracht hatten, erfolgte vom 4.-11. April der Gegenbesuch der französischen Austauschpartner an den beiden Schulen im Landkreis Calw.

Zum Start in die neue Arbeitswoche standen zunächst die beiden Schulen im Mittelpunkt. Die französischen Besucher erlebten dabei zusammen mit den Althengstetter und Neubulacher Schülern einen Tag an der jeweiligen Gemeinschaftsschule. In Althengstett begrüßte die Schulleitung die Schüler des Collège in Castries ganz herzlich. Anschließend durften die Gäste aus Südfrankreich nun direkt in den deutschen Schulalltag mit eintauchen und ihre Austauschpartner in den Unterricht begleiten. Nachmittags waren die französischen Schüler in Althengstett bei der Bäckerei Schneider als Brezelbäcker kulinarisch tätig, wo sie bereits fleißig den Proviant für den nächsten Ausflugstag vorbereiteten. Zeitgleich ging es für ihre Mitstreiter in Neubulach unter Tage, um das historische Silber-Bergwerk zu erkunden. Sowohl für die Mädchen als auch für die Jungen aus Castries war der darauffolgende Tag in Stuttgart ein Erlebnis. Nach dem Besuch des Daimler-Museums stand den Jugendlichen freie Zeit zum Shoppen auf der Königsstraße zur Verfügung, die manche eher zurückhaltend, andere wiederum umso ausgiebiger nutzten. Abgerundet wurde das Programm schließlich am Mittwoch mit einem Ausflug nach Bad Wildbad zum Baumwipfelpfad und einem anschließenden gemeinsamen Grillen der französischen und deutschen Austauschpartner. Sichtlich schwer fiel allen Beteiligten das Ende des Austausches am Donnerstagmorgen. Nach einem sehr emotionalen Abschied traten die französischen Schüler unter dem gemeinsamen Vorsatz, auch zukünftig in Kontakt bleiben zu wollen, wieder die Rückreise nach Südfrankreich an. 

Die Gemeinschaftsschulen Althengstett und Neubulach bedanken sich für die schöne Woche mit den französischen Gästen aus Castries und freuen sich bereits auf den nächsten Austausch!

 

Andreas Wolf

 

 

 

 

 

«Bienvenue dans le sud de la France» – échange scolaire à Castries

 Einerseits voller Vorfreude und Tatendrang, andererseits etwas nervös und angespannt traten 25 Acht- und Neuntklässler der Gemeinschaftsschulen Althengstett und Neubulach den ersten Schüleraustausch mit dem Collège les Pins in Castries nahe Montpellier an. Nach einiger Vorbereitungszeit ging es zunächst am Dienstag, den 12. Februar mit dem Bus und anschließend ab Straßburg mit dem Zug nach Südfrankreich. Bei vielen Schülern war die Neugierde auf das Nachbarland deutlich spürbar. Nicht zuletzt durch die Arbeit mit dem Schulbuch war die Gegend im Südosten Frankreichs den Teilnehmern des Austausches bereits bekannt. Viele konnten zumindest noch vage Produkte wie Lavendel, Oliven oder Honigmelonen sowie Sehenswürdigkeiten wie die Arena von Arles mit den Regionen Languedoc-Roussillon und der Provence in Verbindung bringen. Dennoch gab es bei dem einen oder anderen auch gewisse Fragezeichen: Wie wird es sein, eine Woche in einer fremden Familie zu verbringen? Werde ich mich mit meinem Austauschpartner gut verstehen? Kann ich mich überhaupt gut genug auf Französisch verständigen?

Dass diese Sorgen unbegründet waren, zeigte sich bereits beim herzlichen Empfang durch die Gastfamilien am Bahnhof in Montpellier. Am darauffolgenden Tag durften die deutschen Gäste ihre französischen Austauschpartner in das Collège begleiten und deren Schulalltag mit allen Gemeinsamkeiten und Unterschieden miterleben.  Richtig interessant wurde es für viele dann am Donnerstag mit dem ersten Ausflug zu einer als „La manade“ bezeichneten Stierfarm mit Führung. Im Anschluss war gutes Teamwork angesagt bei der gemeinsamen Stadtrallye mit den französischen Schülern in der Stadt Aigues Mortes, die vor allem eine beeindruckende mittelalterliche Stadtmauer zu bieten hat. Am nächsten Tag verbrachten diesmal nur die Besucher aus Althengstett und Neubulach einen Tag in Montpellier samt Stadtführung und freiem Aufenthalt in Kleingruppen zum Bummeln. Viel Zeit hatten die Jugendlichen am Wochenende, das ganz bewusst für Aktionen innerhalb der Gastfamilien von Programmpunkten frei gehalten wurde. Viele nutzten die beiden Tage etwa für Ausflüge ans Meer oder Treffen und Unternehmungen mit anderen Austauschpartnern. Dementsprechend gut erholt kamen die französischen und deutschen Schüler aus dem Wochenende, um sich am Montag wieder gemeinsam auf den Weg zum Pont du Gard zu machen. Diese von den Römern erbaute Sehenswürdigkeit, eines der berühmtesten Bauwerke in Frankreich, diente ca. 450 Jahre lang als Teil eines über 52 km langen Aquädukts, um die Stadt Nîmes mit Wasser aus Quellen nahe der Stadt Uzès zu versorgen. Nachdem die interessierten Besucher sogar auf dem obersten Bogen des Bauwerkes das Tal überqueren durften, ging es anschließend im Rahmen einer weiteren deutsch-französischen Stadtrallye nach Uzès. Zahlreiche Bauwerke dieser Kleinstadt sind als „monuments historiques“ anerkannt und dementsprechend jedes Jahr ein großer Touristenmagnet. Letztlich verging die Zeit für alle Beteiligten sehr schnell, denn am Dienstag, den 19. Februar traten die 25 Teilnehmer bereits wieder die Rückreise Richtung Heimat an. Nach einer letzten Verköstigung im Collège Les Pins mit Spezialitäten aus der Region und einem wehmütigen, teils tränenreichen Abschied, ging es wieder mit Bahn und Bus zurück nach Althengstett und Neubulach. 

Was bleibt, ist eine Woche mit vielen neuen Erfahrungen, die angesichts der Rückmeldungen nach dem Ende des Austausches sichtlich Eindruck auf die teilnehmenden Jugendlichen gemacht haben. So fällt etwa das Fazit von Robin (Klasse 8) sehr positiv aus: „Mir hat es gut gefallen, weil wir coole Sachen angeschaut haben. Ich hatte sehr viel Spaß!“. Auch Johanna (Klasse 8) „fand die Ausflüge besonders schön, weil man dadurch so viel von Südfrankreich sehen konnte“. Marie und Amelie (beide Klasse 8) betonten, dass „die Familie[n] sehr nett war[en]“ und waren zugleich erstaunt, wie „ungewohnt“ und „anders“ die französische Schule im Vergleich zur eigenen zum Teil war. Sehr förderlich war die Woche in Castries nicht zuletzt auch für die persönlichen Sprachkenntnisse. So war Jette (Klasse 9) „überrascht, wie gut ich die Sprache verstanden habe und wie viel ich auf einmal Französisch reden konnte“. 

Alles in allem war die Reise nach Südfrankreich somit dank der großen Gastfreundlichkeit der französischen Familien und der sehr guten Organisation seitens der Partnerschule in Castries ein voller Erfolg. Die Gemeinschaftsschulen Althengstett und Neubulach sowie insbesondere die 25 Teilnehmer freuen sich bereits auf den Gegenbesuch der französischen Austauschschüler Anfang April.

Andreas Wolf

 

Gelebte Inklusion im Schulalltag

Dank einer Spende durch die Spedition „Die Lila Logistik“ in Althengstett ist die Erweiterung der technischen Hilfsmittel für Schüler mit Hörschädigung möglich

An der Gemeinschaftsschule Althengstett werden derzeit fünf Schülerinnen und Schüler mit Hörschädigungen unterrichtet. Möglich ist dies durch den Einsatz technischer Hilfsmittel wie Hörgeräte,  Mikrofone und Verstärkeranlage. „In der Praxis hat sich gezeigt, dass bei guter Ausstattung der Klassenräume die hörgeschädigten Kinder ohne Nachteil kommunizieren und unterrichtet werden können“, so Rektor Hartmut Weber. Mit einer Spende unterstützt die Althengstetter Speditionsfirma „Die Lila Logistik“ diese „gelebte Inklusion im Schulalltag“, so Weber.

Auch wenn die heutigen Hörgeräte und Cochlea-Implantate (CI) hervorragende technische Hilfsmittel sind, können sie ein gesundes Hörorgan nicht vollständig ersetzen. Vor allem das Sprachverstehen in geräuschvoller Umgebung ist deutlich erschwert. Dank einer so genannten Höranlage ist es möglich störende Nebengeräusche wie Rascheln in der Schultasche, Nebengespräche oder Lärm auf dem Gang zu reduzieren und die Distanz zwischen Sprecher und Zuhörer zu überbrücken. Dabei trägt der Lehrer einen Sender mit Mikrofon und das Hörgerät oder CI des Schülers ist mit einem Empfänger verbunden. Auf diese Weise wird das vom Lehrer Gesprochene direkt an die Hörhilfe des Schülers übertragen und der Schüler kann dies ohne Störgeräusche und Intensitätsverlust wahrnehmen. Damit umgekehrt auch die Beiträge der Mitschüler möglichst störungsfrei übertragen werden können, bedarf es zusätzlicher Schülermikrofone, die es den Kindern mit Hörschädigung ermöglichen am Unterrichtsgeschehen, Klassengesprächen, Fragen und Antworten teilzuhaben. Ohne die Schülermikrofone müsste der Lehrer alle Schülerbeiträge wiederholen oder die Schüler in sein Mikrofon sprechen lassen. „Das ist im normalen Unterricht nicht realistisch“, betont Schulleiter Weber. In der Praxis habe sich gezeigt, dass vier bis sechs Schülermikrofone in einer Klasse sinnvoll seien. Aktuell stehen lediglich zwei zur Verfügung, was den Gesprächsfluss deutlich einschränkt und verlangsamt. Mit einer Spende in Höhe von 500 Euro unterstützt die Althengstetter Firma „Die Lila Logistik“ die Anschaffung weiterer Schülermikrofone für die Gemeinschaftsschule. „Das bedeutet eine deutliche Verbesserung für den Unterrichtsalltag der betroffenen Klassen“, so Rektor Weber, der die Spende gemeinsam mit Sonderschullehrerin Anja Frank entgegennahm.

Grosse Beteiligung der GMS am Althengstetter Winterzauber

Am diesjährigen Winterzauber war die Gemeinschaftsschule Althengstett wieder mit drei Ständen vertreten. 

Der Förderverein verkaufte Maultaschen, Popkorn, Kinderpunsch und heißen Himbi. Die Klasse 3b von Frau Höflin hatte viel gebasteltes und Waffel im Angebot und die Klassen 10 bereicherten den Winterzauber wie in jedem Jahr mit leckern süßen und salzigen Crêpes.