Althengstett. Seit Beginn des neuen Schuljahres ist der Förderverein der Grund- und Werkrealschule Althengstett in seinem Bemühen um noch mehr Attraktivität für die Einrichtung wieder einen Schritt weiter gekommen.

In Zusammenarbeit mit der Schulleitung, dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, dem DIMB (Deutsche Initiative Mountain Bike) sowie der Sparkasse Pforzheim Calw, dem Tief- und Straßenbau-Unternehmen Morof, Messebau Keck und dem Fahrrad Unternehmen Woba konnte der Förderverein die Gründung einer Mountain Bike-AG (MB-AG) auf den Weg bringen. Unter der Leitung von Friedemann Schreck (Lehrer an der Werkrealschule Althengstett) und Kai Hintzenstern (Trainer des DIMB) sind 15 Schüler mit großer Begeisterung in das Projekt Mountain Bike-AG gestartet.

"Unser Ziel ist es, dieses Programm ab September 2014 auch in der Grundschule für die Klassen 3 und 4 anzubieten", blickte Nadine Knepper, Vorsitzende des Fördervereins GWRS Althengstett, nach den ersten positiven Eindrücken optimistisch nach vorne. Mit den geplanten Mountain Bike-Touren bietet die Schule nicht nur einen Zusatzservice in Sachen Bewegung, Koordination und Kondition an, es geht auch um die gemeinschaftliche Erkundung von Umwelt und Natur. Natürlich kommt die Technik nicht zu kurz.

"Wir haben im Keller der Werkrealschule einen Raum eingerichtet, in dem die Fahrräder nicht nur aufbewahrt, sondern auch von den Mitgliedern der Mountain BikeAG gewartet werden", erklärte Schreck. Vom Einstellen der Schaltung über deren optimale Anwendung bis hin zum Beseitigen eines Platten reicht der Unterricht am Rad. "Schade, dass bis jetzt nur ein Mädchen mitmacht. Wir würden uns von dieser Seite noch ein paar Teilnehmer mehr wünschen", so Nadine Knepper über die von derzeit 14 Jungs dominierte MB-AG.

Für das Projekt sammelte die Vorsitzende mit ihrem Helferteam mehr als 5000 Euro an Spenden ein. Sparkassen-Filialdirektor Reinhold Schucker sprach von einer guten und sehr interessanten Sache und zeigte sich von der Resonanz angetan.

Die erste Demonstration der Gruppe, mit Fahrten um Hütchen und über eine Wippe auf engsten Raum, klappte vorzüglich. So dürfte das Ziel, die Mountain Bike-AG auf 30 Schüler und Schülerinnen auszubauen, überaus realistisch sein.

Von Albert M. Kraushaar